SIBYLLE SCHAIBLE (Sopran)

studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Hanns-Frierich Kunz und Prof. Maria Orán; es folgten Interpretationskurse und privates Studium bei Christiane Hampe in Karlsruhe und Markus Haas (Canto Funzionale) in Freiburg. Seit 1991 ist Sibylle Schaible als freischaffende Lied-, Oratorien- und Konzert-Sängerin tätig. Sie sang unter anderem mit dem Freiburger Barockorchester, der Cappella Agostino Steffani, der Hannoverschen Hofkapelle, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und als Gast des Orlando di Lasso Ensembles Hannover.  Sibylle Schaible ist Mitglied diverser hochkarätiger Spezialisten-Ensembles für sogenannte „Alte“ und „Neue“ Musik:


Balthasar Neumann Chor
(Leitung: Thomas Hengelbrock) 

ensemble musica viva freiburg
(Leitung Prof. Roland Börger) 

Freiburger Solistenchor des Experimentalstudios der Heinrich-Strobel-Stiftung am Südwestradio (Leitung André Richard)
Mit diesen Ensembles trat sie unter weiteren namhaften Dirigenten (Claudio Abbado, Ingo Metzmacher, Kwamé Ryan) bei den wichtigsten Festivals Europas auf und wirkte bei zahlreichen CD-, Radio- und TV-Produktionen mit.
RAINER LUCKHARDT (Laute)

studierte klassische Gitarre in Hannover und nach seinem Abschluß Laute und Basso Continuo an der Schola Cantorum Basiliensis bei Eugen Dombois und Hopkinson Smith. Weitere Studien und Kurse bei Konrad Junghänel, Paul O‘Dette und Jacob Lindberg folgten.

Seit 1980 ist er als Begleiter und Mitglied diverser Ensembles für Alte Musik tätig. Auftritte in namhaften Konzertreihen: Herrenhäuser Konzerte, Heidelberger Schloßfestspiele, Soiréen auf Schloß Tirol, Ekhoftheater Gotha, Festival für Alte Musik Kopenhagen, Festival dei Saraceni/Italien, Arcades Institute Tours/Frankreich.

Er kreierte und inszenierte Musiktheaterproduktionen mit Alter Musik (u.a. Faust, Colmarer Liederhandschrift, Cyrano de Bergerac, Cervantes). Konzerte, Rundfunk-, und Fernsehaufnahmen führten ihn in das In- und Ausland  (u.a. Italien, England, Belgien, Slowenien, Frankreich, Spanien).
Seit vielen Jahren musizieren wir schon zusammen!  Zusammengeführt hat uns u.a. unsere gemeinsame Lust an ungewöhnlichen Musiken und Geschichten, die Suche nach neuen Programmideen. Einige große Bühnenproduktionen bildeten den Anfang wie, zum Beispiel ein Stück über den Reichstag von 1498 in Freiburg/Br. ("E Feschdle für de Kaiser") und "Das Lied von Faust" (die Geschichte von Faust verbunden mit Alter Musik und Puppenspiel). Daraus haben wir unsere Spezialität entwickelt: Programme, die Alte Musik, Texte und kleinere theatralische Elemente in sich vereinen, und die in dieser Form weit über die reine Musikdarbietung hinausgehen. Man könnte sagen, es sind

Hörspiele für den Konzertsaal....

Den Programmen liegt immer eine Geschichte, ein historisches Ereignis oder eine Handlung  zugrunde, welche(s) als "roter Faden"  Musik und Texte miteinander verknüpft.

Die Vorbereitung dieser Programme dauert stets viele Monate (in der Regel mehr als ein Jahr). Wir suchen und erforschen  Musiken und Texte, probieren diese aus, verwerfen, behalten, mischen, verknüpfen,  proben diese  bis alles zusammen passt, und erst dann präsentieren wir das Ergebnis dem Publikum.
Cantastoria