Liebeslust - Liebesfrust



Eine musikalische Warnung vor Amor und seinen Machenschaften!
"In der Rolle der verzweifelten Dido konnte Sibylle Schaible ihr stimmliches Können besonders gut einbringen."

"....es war ein abwechslungsreicher Abend, bei dem die Liebeslust zum Liebesfrust das Gleichgewicht hielt:  eine gelungene Zusammenstellung von Texten und Musik."

"....Die freudigen Wechsel gaben dem Publikum von Anfang an den rechten Eindruck von den Fähigkeiten der professionellen Lied- und Oratoriensängerin. Beim Tohuwabohu, das der Liebesgott anrichtet, und bei der Übersetzung in die Kapriolen des an den fürstlichen Höfen gepflegten Sprechgesangs glänzte die Sängerin. Als Meister erwies sich Luckhardt an der Laute und der Theorbe."

"Sibylle Schaible lotete mit ihrer klaren Stimme und lebhafter Artikulation dieses dramatische Spiel eindringlich aus. Ein dankbares Publikum genoss den klug konzipierten, an Klangschönheiten reichen Abend."
WIR LADEN SIE EIN, mit uns dem Liebesgott Amor in seinem Reich einen Besuch abzustatten. Nachdem wir am Eingang mit der kleinen Aria "Se laura spira" empfangen wurden, erfahren wir zunächst etwas über den Hausherrn selbst, und dessen Gepflogenheiten.
ERSTE STATION .....

auf unserem Rundgang ist Arkadien, jenes von Schäfern und Nymphen bewohnte Land, die nichts weiter zu tun hatten, als  ständig verliebt zu sein.

"Amarilli, mia bella" wird von Caccini voller Inbrunst besungen, ein englischer Schäfer hingegen jauchzt "Sing aloud, harmonious spheres".

WIR VERLASSEN ARKADIEN und begeben uns an den Hof der Königin Dido von Karthago. Wir hören von Ihrem harten Schicksal - wie sie sich zuerst in Aeneas verliebt, und als dieser sie verschmäht, sich selber tötet. Die Lieder zu diesem Teil stammen von Sigismondo d´India: u.a. das leidenschaftliche Liebeslied "O del cielo d’Amor" und schließlich das erschütternde  "Lamento di Didone".
DIE DRITTE STATION.....

"Melancholy of Love" führt nach England, dessen Dichter und Musiker im 17. Jahrhundert auf Amors Attacken mit kollektiver Melancholie reagierten. Robert Johnson sang "With endless teares", John Wilson heulte "Languish and dispair, my heart". Auszüge aus einem Traktat über die Melancholie, sowie eine kleine Liebesgeschichte aus England vervollständigen das Bild der Trübsal.
WIR BEENDEN UNSEREN RUNDGANG mit einem Blick in Amors Kuriositätenkabinett. Eine schwedische Königin, die gerade erfahren hat, daß ihr Mann in einer Schlacht getötet wurde, beginnt ein großes Lamento. Doch statt tragischer Klagelieder kommen ihr lediglich italienische Volkslieder, oft zweideutigen Inhalts über die Lippen.

Amor selbst muß  sich nun anklagen lassen, und es wird dringend vor ihm und seinen Machenschaften gewarnt :
Pressestimmen:
DIE MUSIK DIESES PROGRAMMES enthält englische und italienische Lieder und Arien für Sopran und Basso Continuo sowie Lautensoli des 17. Jahrhunderts von Frescobaldi, Caccini, Strozzi, d´India, Provenzale, Kapsberger, Piccinini, Johnson, Lawes, Whitfield u.a.

Der Basso Continuo wird gespielt auf der Renaissancelaute, Arciliuto und der Theorbe. Durch den Einsatz der verschiedenen Lauteninstrumente werden die einzelnen Programmteile klanglich unterschiedlich gestaltet: die englische Musik auf der 7-chörigen Renaissancelaute,  die italienische Musik auf Arciliuto und der 14-saitigen Theorbe.

KURZE GESCHICHTEN ÜBER AMOR, die Melancholie und die Liebe  sowie einige Lautensoli sorgen im Programm-ablauf für Abwechslung. Zudem werden die einzelnen Programmteile auch optisch durch kleinere Umkleide-aktionen getrennt.

Programmdauer: ca. 90 Minuten
Amor é Bandito
CANTASTORIA